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Rückblick
The Battlefield Band
Die
Battlefield Band war Ende der Sechziger unter den Pionieren, die das Folk
Revival damals losgetreten haben. Faszinierend, dass die Band heute immer
noch in der ersten Reihe steht, um schottische Tradition frisch und zeitgemäß
erklingen zu lassen. In der Gründerzeit haben sie alte Traditionen so
hip und ungestüm arrangiert, dass eine ganze Generation von Journalisten,
DJs, Jugendlichen und Veranstaltern ihnen Kultstatus einräumte. Doch die
wohl größere Leistung ist, dass die Band nach dem typischen Abebben einer
Musikwelle mit dieser nicht in der Musikgeschichte verschwand. Man blieb
inspiriert und konsolidierte das Erreichte auf einem gesunden Level. Dass
Scottish Folk heute ein weltweit anerkannter und beliebter Musikstil ist,
dazu haben die Batties, wie sie ihre Fans liebevoll nennen, einen Löwenanteil
beigetragen.
Fraunhofer Saitenmusik
Die
Fraunhofer Saitenmusik war in den mehr als 30 Jahren ihrer musikalischen
Tätigkeit mit unzähligen Konzerten im deutschsprachigen Raum und auch
auf fast allen Kontinenten zu hören. Sozusagen als Botschafter authentischer
Volksmusik gastierte die »Fraunhofer Saitenmusik« in insgesamt 34 Ländern
– von Kanada bis Mittelamerika, von Afrika über den vorderen Orient, die
Ukraine bis nach Indien. Seit 1978 hat die Fraunhofer Saitenmusik insgesamt
12 CDs sowie mehrere Notenhefte veröffentlicht. Zum Auftritt im Schlosskeller
bringen sie ihr neuestes Album mit, das bei Trikont erschienen ist. Inzwischen
zu viert präsentieren sie mit Harfe, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass
unter dem Motto „Irland goes to Bavaria“, eine hinreißende Mischung aus
Volksmusik und Klassik. Geschickt zusammengestellt, treffen sich in individueller
Bearbeitung europäische Volksweisen mit klassischen Werken von Beethoven,
Mozart, Händel und Orff.
Foreign Feathers
Die
Folkband Foreign Feathers hat sich vor 20 Jahren zusammengefunden, um
irische und schottische Musik auf eigene Weise zu interpretieren. Der
Schwerpunkt liegt dabei auf den Singstimmen – mit ihrem wohlklingenden
mehrstimmigen Gesang begeistern sie immer wieder ihre Zuhörer. Die Instrumentierung
ist abgesehen vom Cello (gespielt von Hans-Richard Kraft), das für die
tiefen Töne sorgt, relativ traditionell: Gitarre, Banjo (Holger Pfaff),
Bouzouki, Geige und Mandoline (Till Moysies) sind die Saiteninstrumente,
die durch die irische Trommel „Bodhran“, Flöten (Wolfgang Paßmann) und
ein diatonisches Akkordeon (Jürgen Morath) zu einem harmonischen Zusammenklang
ergänzt werden.
In den letzten Jahren wurde es um die “Jungs“ aus Mainz, Wiesbaden, Niedernhausen
und Taunusstein etwas ruhiger, doch feiern sie nun im Folk-Club, in dem
die Foreign Feathers schon seit den ersten Jahren immer wieder Auftritte
hatten, ihr zwanzigjähriges Bestehen.
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